In der psycho-kinesiologischen Beratung habe ich nach einem eingehenden Gespräch die Möglichkeit, über den Muskeltest einen Dialog mit dem Unterbewusstsein des Klienten zu führen. Dabei werden ursprüngliche traumatische Ereignisse, die verdrängt waren, ans Licht gebracht. Durch das Wiedererinnern können sich die damit verbundenen aufgestauten Gefühle des Klienten entladen, und der Ursprungskonflikt kann dauerhaft „entkoppelt“ werden.
Bei jedem traumatischen Ereignis entstehen in unserem Unterbewusstsein einschränkende Glaubenssätze, die lebenslang gespeichert werden. Sätze wie „Ich bin nicht liebenswert“ oder „Ich bin schwach“ beeinflussen unser Verhalten im täglichen Leben. Je mehr einschränkende Glaubenssätze durch unser Unterbewusstsein wirken, desto mehr sucht der Körper einen Ausweg in Form von chronischen Beschwerden und Schmerzzuständen aller Art.
Ziel einer jeden Anwendung ist es, die krankmachenden Glaubenssätze durch Neue, Freimachende zu ersetzen. Auf diese Weise ist eine dauerhafte Entlastung ohne Symptomverschiebung möglich. Das System entspannt sich.
Mit Hilfe der Kinesiologie bzw. „des Muskeltests“ haben wir einen direkten Zugang zu unserem Unterbewusstsein. Man kann den Muskeltest sowohl im Stehen als auch im Liegen durchführen. Hierbei wird meist mit einem Arm getestet. Der Muskeltest dient hier als „Biofeedback-System“. Die Funktion des Muskeltests besteht darin, dass ein Muskel auf Stress (in Form eines ausgesprochenen Satzes, einer Information, Emotion usw.) mit einem kurzen „Abschalten“ oder Nachgeben reagiert. Diese kurze Erstreaktion des Muskels wird vom autonomen Nervensystem gesteuert und nicht willentlich vom Verstand kontrolliert oder manipuliert. Ähnlich wie bei der Bioresonanz gibt uns der Körper selbst Auskunft über die Themen die für unser Unterbewusstsein evtl. Stress darstellen. Ziel der Anwendung ist es, durch den Muskeltest einen Dialog mit dem Unterbewusstsein des Klienten zu führen, um so den Ursprung eines psychischen oder mentalen Problems aufzuspüren und zu lösen.
- Unfälle, Umzug, Tod eines geliebten Menschen,
- Geburt von Geschwistern, Kinderkrankheiten, Erlebnisse in Kindergarten, Schule,
- Krankheiten oder Scheidung der Eltern,
- Schwangerschaft, wenn negative Gefühle der Eltern zum Lebensthema des Kindes werden, usw.
Fallbeispiel: Ein Mann kann, obwohl er das Wissen hierzu vermittelt bekommen hat, in seinem Beruf nicht mit einem Schweißbrenner umgehen. Er ist verzweifelt, weil es seine Existenz bedroht. Es stellt sich heraus, dass der Konflikt mit dem Schweißbrenner als solches nichts zu tun hat. In seiner Kindheit hat er sich zweimal schwer verbrannt und sein Unterbewusstsein knüpft nun an die alten Gefühle bei der Verwendung des Schweißbrenners an. Nach dem dies bewusst wurde und gelöst werden konnte, kann der Mann in seinem Beruf wieder ohne Einschränkung arbeiten.
Auch einschränkende Glaubenssätze können Konflikte auslösen. Wenn ein Kind z.B. unerwünscht war, kann dies zu dem Glaubenssatz führen: „Ich verdiene es nicht, geliebt zu werden“. All dies kann in der Kommunikation mit dem Unterbewusstsein aufgedeckt und gelöst werden. Ziel ist es immer, dass sich die angestauten Gefühle entladen und entkoppelt werden, so dass positive Glaubenssätze im Unterbewusstsein abgespeichert werden, wie z.B. „Ich darf so sein, wie ich bin“. Hiermit stellt die Anwendung und Beratung eine unterstützende Lebenshilfe dar, die auch den körperlichen Genesungsprozess ursächlich positiv beeinflussen kann.
